Art. 4 EU AI Act
Unternehmen, die KI-Systeme anbieten oder einsetzen, müssen Maßnahmen ergreifen, um die KI-Kompetenz ihres Personals zu fördern. Seit dem 27. Juli 2026 gilt dafür eine abgeschwächte Fassung (Verordnung (EU) 2026/1744). Hier steht, was das konkret bedeutet, wer geschult werden muss und wie Sie die Schulung nachweisen.
Art. 4 der Verordnung (EU) 2024/1689 verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, Maßnahmen zu ergreifen, um die KI-Kompetenz ihres Personals zu fördern, abgestimmt auf Rolle, Vorwissen und Einsatzkontext. Bis Juli 2026 lautete die Vorgabe, ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz sicherzustellen; die Verordnung (EU) 2026/1744 vom 8. Juli 2026 (KI-Omnibus) hat sie mit Wirkung ab dem 27. Juli 2026 zu einer Handlungspflicht abgeschwächt. Ein bestimmtes Zertifikat schreibt das Gesetz nicht vor. Naheliegend ist ein dokumentiertes, rollenbezogenes Schulungsprogramm, weil es sich nachweisen lässt.
Sinnvoll ist die Schulung aller Beschäftigten, die mit KI-Systemen arbeiten oder über deren Einsatz entscheiden, jeweils in der Tiefe, die zu ihrer Rolle passt. Mitarbeitende im Arbeitsalltag brauchen Grundlagen zu Funktionsweise, Risiken, Recht und Ethik. Führungskräfte, Compliance, IT und KI-Beauftragte brauchen zusätzlich Governance, Risikomanagement und Umsetzung. Die Rollenfrage erklärt der Beitrag Wer muss nach Art. 4 geschult werden?.
Möglich sind Online-Kurse, Workshops und interne Schulungen. Entscheidend ist der Nachweis: Schulungsregister, Zertifikate, Rollenbezug und Gültigkeit. Welche Formate es gibt, zeigt KI-Schulung nach Art. 4: Formate und Nachweis. Was Auditoren prüfen, steht in KI-Kompetenz nachweisen.
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Details und Buchung →Das Zertifikat ist ein qualifizierter Schulungsnachweis im Sinne der Art.-4-Dokumentation, keine amtliche oder staatlich anerkannte Zertifizierung. Die Echtheit prüfen Sie unter kipartners.de/verify. Die Kursinhalte ersetzen keine Rechtsberatung.
Häufige Fragen
Art. 4 der Verordnung (EU) 2024/1689 verlangt von Anbietern und Betreibern von KI-Systemen, Maßnahmen zu ergreifen, um die KI-Kompetenz ihres Personals zu fördern. Die Vorschrift gilt seit dem 2. Februar 2025. Bis Juli 2026 lautete die Vorgabe, ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz sicherzustellen; die Verordnung (EU) 2026/1744 vom 8. Juli 2026 (KI-Omnibus) hat sie mit Wirkung ab dem 27. Juli 2026 zu einer Handlungspflicht abgeschwächt. Die Maßnahmen richten sich nach Rolle, Vorwissen und Einsatzkontext der Beschäftigten.
Nein. Das Gesetz schreibt kein bestimmtes Zertifikat vor. Verlangt ist ein dokumentiertes, rollenbezogenes Schulungsprogramm, das nachvollziehbar und aktuell ist.
Nein. Das Zertifikat ist ein qualifizierter Schulungsnachweis im Sinne der Art.-4-Dokumentation. Eine amtliche oder staatlich anerkannte Zertifizierung für KI-Kompetenz gibt es derzeit nicht.
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Gesamtüberblick: EU AI Act für den Mittelstand: Pflichten, Fristen, Fahrplan